• ... und so klingt ...

    "November sessions"

     

     

     

    Die Art unserer Musik ist schon „anders und irgendwie einmalig". Das ist auch der Grund aus unserem top eingerichteten Proberaum, der zwischenzeitlich sogar mit schalldichte Kabinen ausgestattet ist, gelegentlich "auftauchen" zu wollen.

    Wir treffen uns (wenn es die Zeit erlaubt) am Wochenende und improvisieren auf recht hohem Niveau (weil jeder seine Instrumente beherrscht).

    Für uns ist es die ideale „Entspannungstherapie" nach einer anstrengenden Arbeitswoche ... einfach die Augen schließen und dem "musikalischen Bauchgefühl" lauschen.

     

     

    "Lichtgeflüster"

     

     

     

    "alte Aufnahmen" aus dem Proberaum.

     



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Wenn wir improvisieren...

Ein paar Beckenschläge, offene, sanfte Akkorde setzen ein, gehauchte Töne der Trompete, fragend: wohin geht die Reise? Wie aus der Entfernung nähern sie sich an in schwebender Erwartung, finden sich mehr und mehr... Der Bass setzt ein, groovt, der Rhythmus nimmt Fahrt auf. Keyboard und Trompete stehen im Dialog, abwechselnd führend oder das Thema umspielend: Klare, eingängige Melodien, die Begleitung dazu mal perkussiv, mal flächig. Die Energie nimmt zu, steigert sich, es wird dichter, drängender, Adrenalin und Glücksgefühle fließen. Musik entsteht – ein Stück, ein musikalisches Ausrufezeichen, als wäre es schon immer da gewesen… 

argaiv1478


Wenn wir „nachspielen“ 

Wir spielen gar nicht nach. Also: wir kopieren niemanden. Wenn Du eine CD in deinen CD-Player legst, dann hast du eine Fassung eines Liedes - immer genau gleich. Wie ein Foto. Ein eingefrorener Moment. Warum soll man das live musizierend ebenso tun?  Und unser Zugang? Eine Geste der Öffnung: Was empfinden wir bei diesem Song? Was wollen wir rüberbringen? Manchmal ist die Idee sofort da, spontan. Manchmal ist es der gleiche Weg wie bei der Komposition. Wir spielen nicht nach, wir komponieren nach. Echt blöd, dass wir dafür GEMA bezahlen müssen. 

 

Wenn wir live spielen 

bei vielen Bands ist es das höchste der Gefühle, wenn sie live genau klingen, wie auf ihren eigenen CDs. Man lobt die Fähigkeit, Musik immer genau gleich zu reproduzieren. Wir finden das uninteressant. Uns interessiert die Einmaligkeit des musikalischen Augenblicks. Was ist das, was nur heute klingen kann? Wie in einem guten Gespräch, in einer intensiven Begegnung, müssen Schranken fallen, muss auf Sicherheit verzichtet werden. Nähe zulassen, ja sogar Zärtlichkeit, Wärme, Sympathie, oder einfach Spaß sind die Kräfte, die uns Musiker und unser Publikum mitnehmen. Es geht nicht darum, Virtuosität zu demonstrieren. Es geht um Echtheit, das Eintauchen in Klang, das Getragen sein im Rhythmus, dazu die Fotoshow der inneren Bilder, das Mitgrooven, eine Gemeinschaft von Hörenden und Mitgehenden sein, mit vielen Leuten einen guten Abend haben...